Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Diese Hilfeform kommt für all jene Jugendlichen/jungen Menschen in Betracht, die einer intensiven Unterstützung bei der sozialen Integration und der Umsetzung einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Diese Hilfe kann hoch flexibel in ganz unterschiedlichen Formen angeboten werden. Es ist möglich sie ausschließlich ambulant zu erbringen oder auch in Kombination mit verschiedenen Wohnhilfen.

Der Altersschwerpunkt dieser Unterstützung liegt im Bereich der 15-18 jährigen und jungen Volljährigen. Sie kommt vor allem für Jugendliche in Frage, die in Folge ihrer besonderen Problemlage über wenig Ressourcen im Familiären und sozialen Umfeld verfügen – Jugendliche, die mit den traditionellen Hilfeangebote nicht erreicht werden können – Jugendliche, die sich z.B. in folge von Obdachlosigkeit, Drogengebrauch oder Straffälligkeit in besonders prekären Lebenssituationen befinden.

Der Lebensort dieser Jugendlichen/ jungen Menschen ist in der Regel außerhalb der Herkunftsfamilie. Auf dieser Folie bietet das Angebot des § 35 SGB VIII Möglichkeiten der Hilfegewährung mit unterschiedlichsten Methoden und Mitteln. Es ist z.B. möglich, erlebnispädagogische Angebote oder auch Betreuungsformen in eigenem Wohnraum zu entwickeln.

Grundlage der Maßnahme bilden wiederum die in der Hilfeplanung miteinander verabredeten Ziele.

Ansprechpartner_innen

Huth

Heike Huth
Regionalgeschäftsführung
Telefon: (030) 20 21 50 80

h.huth@kjhv.de

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Allgemeines

Die von uns angebotenen ambulanten Hilfen werden nach § 27 in Verbindung mit § 29, § 30, § 31, § 35, § 35a SGB VIII geleistet. Sie realisieren eine individuelle, dem Bedarf entsprechende Hilfe, die flexibel den Entwicklungen der Betreuten angepasst wird (§ 27 Abs. 2 SGB VIII).

Alle Hilfen werden in der Lebenswelt der Hilfeempfängerinnen und Hilfeempfänger durchgeführt und beziehen das engere soziale Umfeld und die dazugehörige Ressourcen mit ein.

Dabei geht es immer um die Schaffung eines passenden Betreuungsarrangements für den Einzelfall,mit dem bei einem höchstmöglichen Selbstanteil Lösungen erarbeiten werden können.

Den Betreuten bzw. der Familie wird immer nur die Hilfe angeboten, die sie am Besten dazu in die Lage versetzt, perspektivisch ohne unsere Begleitung und Unterstützung ihr Leben führen zu können.

Außerdem bieten wir Leistungen an nach § 18 Abs. 3 SGB VIII – Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts (Betreuter oder beschützter Umgang), sowie nach § 27 Abs. 3 SGB VIII – Aufsuchende Familientherapie.

Wir bieten in Berlin »KiC-Krisenintervention und Clearing« nach § 31 SGB VIII sowie die Leistung »FiF-Familie im Feld« nach § 31 SGB VIII an und führen »Familienrat« nach § 27 Abs. 2 SGB VIII durch.